Extramurale Bildungsaktivitäten von Paul Menzer in der halleschen Volksbildung 1918/19

Beitrag zur Formierung der Volksbildung in Zeiten des Umbruchs

Autor/innen

  • Malte Ebner von Eschenbach Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Regina Meyer Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

DOI:

https://doi.org/10.11576/zhwb-6433

Abstract

Im Beitrag wird sich der extramuralen Volksbildung in der Übergangszeit zwischen dem Wilhelminischen Kaiserreich und der Weimarer Republik gewidmet, exemplarisch veranschaulicht an der Volksbildung in Halle/Saale 1918/1919. In diesem Kontext wird das volksbildnerische Engagement des Professors für Pädagogik und Philosophie an der Universität Halle, Prof. Dr. Paul Menzer, besonders berücksichtigt. Insbesondere Menzers extramurale Bildungsaktivitäten in Halle/Saale in der Zeit zwischen 1918/1919 bei der Organisation und Durchführung der Kriegs- und Volksabende, der volkstümlichen Hochschulkurse sowie der Volkshochschule geben einen Einblicke in die Formierung des Volksbildungswesen in der Zwischenzeit 1918/19, sondern zugleich wird auf Grundlage empirischen Materials veranschaulicht, in welcher engen Beziehung die Universität Halle zur Volksbildung stand. Mit der im Beitrag vorgetragenen historischen Mikrostudie wird darüber hinaus sensibilisiert, das Augenmerk auf Zwischenzonen und Übergangszeiten bei sozial-politischen Umbrüchen zu richten, in denen – zumindest lässt sich das für die hallesche Volksbildung behaupten – eine rege und fruchtbare volksbildnerische Dynamik auszumachen ist.

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Veröffentlicht

2024-01-25

Zitationsvorschlag

Ebner von Eschenbach, M., & Meyer, R. (2024). Extramurale Bildungsaktivitäten von Paul Menzer in der halleschen Volksbildung 1918/19: Beitrag zur Formierung der Volksbildung in Zeiten des Umbruchs. Zeitschrift Hochschule Und Weiterbildung (ZHWB), 2(2), 30–46. https://doi.org/10.11576/zhwb-6433